Wirtschaftspolitischer Dialog zur Digitalisierung der Berliner Industrie

Die SPD-Fraktion setzt auf neue Technologien in der Berliner Wirtschaft. Die traditionelle Industrie mit Wissenschaft und Innovationsunternehmen zu vernetzten, ist unser Ziel. Wir unterstützen neue Ansiedlungen wie den Siemens Innovationscampus. Der Technologie konzern Siemens, der vor mehr als 170 Jahren in Berlin gegründet wurde, wird in Berlin einen Standort mit modernen Forschungs- und Bürokapazitäten und Wohnungen schaffen. In Zukunftsfeldern wie Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz werden rund 600 Millionen Euro investiert. Die Digitalisierung beschleunigt die Innovationsprozesse der Berliner Industrie und erreicht Stück für Stück auch alle anderen Lebensbereiche.

Wie kann die Transformation der analogen in die digitale Welt gestaltet werden? Welche Rahmenbedingungen muss Politik dafür schaffen? Wie können andere Wirtschaftsbereiche von den digitalen Entwicklungen profitieren? Wie können nachhaltig neue Arbeitsplätze am Standort geschaffen werden? Darüber wollen wir mit Ihnen diskutieren. Leiten Sie diese Einladung bitte an Ihr Netzwerk weiter.

Diskussion mit:
Dr. Frank Büchner, Leiter Energy Management, Siemens Deutschland
Kai-Stefan Linnenkohl, Geschäftsführer / Arbeitsdirektor, IAV GmbH
Birgit Dietze, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

Moderation: Frank Jahnke, MdA, Wirtschaftspolitischer Sprecher und Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Energie und Betriebe der SPD-Fraktion

Donnerstag, 31. Januar 2019, ab 19:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin, Raum 376
Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Kontakt & Anmeldung:
frank.jahnke@spd.parlament-berlin.de

Plenarrede zu Start-ups in Berlin (24.01.2019)

Frau Präsidentin,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass Berlin eine der Hauptstädte der globalen Start-up-Szene geworden ist. Berlin bietet nicht nur eine spannende kulturelle Umgebung, die junge und innovative Fachkräfte anzieht, vielmehr haben Start-up-Szene und Zukunftsbranchen eine Dichte und eine Intensität erreicht, die selbst schon wieder als Attraktoren wirken. Die Berliner Universitäten und Hochschulen bieten gezielt Unterstützung für Ausgründungen an. Gründerzentren, wie das CHIC in meinem Wahlkreis, helfen Start-ups, Fuß zu fassen. Das ist politisch alles gewollt und wird insbesondere von der SPD mit Nachdruck unterstützt.

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Wirtschaftspolitik im Zeitalter der Digitalisierung

Berlins Rolle als führende Industriestadt Deutschlands im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ist Legende. Nicht etwa ein großer Reichtum an Bodenschätzen oder sonstigen geographischen Vorzügen war damals die Grundlage der Entwicklung Berlins zum führenden Standort der Elektrifizierung, sondern das enorme Potenzial an kreativen Menschen im Bereich der Wissenschaften und der Unternehmen.

Seit über zehn Jahren setze ich mich als Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Frak­tion für eine Politik der Reindustrialisierung Berlins ein, nachdem in den neunziger Jahren die traditionellen Industrien im Westen wie im Osten der Stadt in erheblichem Maße Arbeitsplätze abgebaut haben.

Die Digitalisierung der gesamten Wirtschaft und des öffentlichen Sektors bedeutet einen ähnlichen Entwicklungsschub wie seinerzeit die Elektrifizierung, und Berlin kann hiervon stärker als jede andere Region in Deutschland profitieren. Schon heute ist die Digitalwirtschaft in der Hauptstadtregion stärker als im Rest der Republik – sowohl im Startup-Bereich als auch in den Digitalabteilungen großer Konzerne, die hier Produkte und Dienstleistungen für die digitale Welt entwickeln.

Doch um diese Position halten und ausbauen zu können, bedarf es auch der Unterstützung durch eine neue Industriepolitik, insbesondere zur Sicherung des dringend benötigten Fachkräftenachwuchses sowie der Flächen in Zeiten starker Interessenskonflikte innerhalb der wachsenden Stadt. Wie kann Berlin gute Leute an den Standort binden, wie kann es gelingen, die vielzitierte »Industrie 4.0« mit der »Arbeit 4.0« zu verbinden?

Diese und andere Fragen wollen wir auf einer Fachveranstaltung der SPD-Fraktion mit Akteuren aus Unternehmen, Gewerkschaften und Politik am 11. April um 19 Uhr diskutieren und laden alle Interessierten hierzu herzlich ein!

Auf dem Podium: Christian Hoßbach (DGB-Berlin-Brandenburg), Dr. Stefan Franzke (Berlin Partner), Sabine Smentek (Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik), Stefan Arndt (X-Filme), Yvonne Hart­metz (Betriebsratsvorsitzende Continental Berlin).
Moderation: Frank Jahnke.

Ort: Abgeordnetenhaus Berlin, Raum 311, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
Kontakt und Anmeldung: frank.jahnke@spd.parlament-berlin.de

Einladungsflyer